Naturverbunden, partizipativ, liebevoll — wie Kinder im Wichtelparadies wachsen und lernen.
"Das Kind ist von Natur aus neugierig — meine Aufgabe ist es, diese Neugier zu schützen und zu nähren."
Bernhard Feldkamp, Tagesvater
Im Wichtelparadies steht das Kind im Mittelpunkt — nicht als Objekt der Betreuung, sondern als aktiver Gestalter seines Tages. Ich orientiere mich an einem ressourcenorientierten Ansatz: Was kann das Kind bereits? Was interessiert es? Darauf baue ich auf.
Kinder von 1–3 Jahren befinden sich in einer Phase rasanter Entwicklung. Sie brauchen verlässliche Beziehungen, Raum zum Entdecken und das Vertrauen, dass Fehler erlaubt sind. Beides biete ich: strukturierten Alltag und freie Zeiten, Ruhe und Bewegung, Innen und Außen.
Die Eingewöhnung ist die wichtigste Phase der Betreuung. Ich folge dem Berliner Eingewöhnungsmodell — einem wissenschaftlich fundierten Ansatz, der dem Kind genug Zeit gibt, Vertrauen aufzubauen.
Kind erkundet gemeinsam mit Bezugsperson. Keine Trennung in den ersten 3 Tagen.
Ab Tag 4: kurze Trennung von 30 Minuten. Reaktion des Kindes entscheidet über das Tempo.
Schrittweise Verlängerung. Bezugsperson bleibt in Rufbereitschaft bis zur sicheren Bindung.
Kind wendet sich nach Trennung wieder dem Spiel zu — Eingewöhnung abgeschlossen.
Natur ist das beste Klassenzimmer. Kinder im Wichtelparadies verbringen täglich Zeit draußen — unabhängig vom Wetter. Was passiert dabei?
Jede Jahreszeit bringt eigene Angebote und Themen. Kinder erleben so den natürlichen Rhythmus des Jahres unmittelbar.
Erste Blüten suchen, Regenwürmer beobachten, Samen einpflanzen, Osterbasteln.
Wasserspiele, Erdbeerzeit, Schmetterlingsjagd, Picknicks im Freien.
Kastanien sammeln, Blätter pressen, Laternen basteln, Äpfel ernten.
Erste Schneeerfahrungen, Nikolaus, Weihnachtsbasteln, Stille genießen.